
8. Tag
Sur - Qalhat - Wadi Tiwi - Wadi Shab - Fins Beach - Bimah Sinkhole - Quriyat - Muskat
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Am letzten Rundreisetag besuchten wir Sur. Das Zentrum der nördlichen Sharqiyah ist der Hauptfischerort der Region und eine Hochburg das Dhow.Baus. Dhowa sind traditionelle Segelschiffe, die an der indischen und arabischen Küste gebaut und im Seehandel zwischen Ostafrika, Arabien und Indien bis Hinterindien eingesetzt wurden. Von der ruhmreichen Vergangenheit des Ortes als Seehandelsstadt ist heute nicht mehr viel zu spüren, doch Sur befindet sich in einer Phase des Aufschwungs und der Modernisierung. Sur ist eine leicht überschaubare Stadt mit einem kleinen Zentrum, in dem sich die meisten Geschäfte und Restaurants befinden. Zwischen diesem Geschäftszentrum und dem Dhow-Werften an der Lagune liegen alte Wohngebiet. Ihr Bild ist geprägt durch flache Häuser mit Innenhof, ganz anders als die hohen"Baits" (Häuser) in Muskat. Im Westen der Stadt sieht man zahlreiche Villen, die vom neuen Wohlstand der Bewohner zeugt. Der nächste Halt galt dem Grabmal von Bibi Miriam. Sehr viel ist über diese Ruine nicht bekannt. Bemerkenswert ist, dass das Baumaterial Korallenstein ist. Andeutungsweise sind hier ein Grab, eine Basilika und die Resten einer alten Stadtmauer noch erkennbar. Das Mausoleum kann man nach den Restaurationen wieder besuchen. Danach erreichten wir das schöne Dörfchen Tiwi. Es bietet mit seinen üppigen grünen Wadis und Pflanzen eine angenehme Frische. Diese Reise entlang der Küste bot uns einen atemberaubenden Ausblick. Weiter ging es nach Wadi Shab und Fins Beach ein kleiner Ort am Meer zu Baden. Später gelangten wir nach Bimah Sinkhole. Hier ist ein riesiger natürlicher Krater, der mit einer kleinen Mauer umgeben ist. Das ist der Bimah Sinkhole. Hier soll vor Jahren das Kalksteindach einer natürlichen Höhle eingestürzt sein. Das blau-grüne Wasser im Krater ist Brackwasser. Wir gingen die Stufen herunter und nahmen einen atemberaubenden Blick. Das Wasser ist hier tief genug um zu schwimmen! Auf dem Richtung Quriyat machten wir einen grossen Umweg mitten durch die herrliche Berglandschaft. Wir fuhren über mehrere Pässe auf Natur- und Schotterpisten. Später erreichten wir dann Quriyat. Die Küstenstadt war einst ein bedeutender Überseehafen. Heute gehört der Fischer- und Oasenort zur Greater Capital Area von Muscat und ist Bezirkshauptstadt für 29 Dörfer und Kleinstädte in der Umgebung. So gegen Abend erreichten wir unser letztes Hotel für die nächsten drei Tage, das Intercontinental Hotel in Muscat. |
| Anfang |