Oman

6. Tag

Nizwa - Tanuf - Bahla - Al Hamra - Misfah - Jebel Shams - Nizwa

   

 

Am morgen entdeckten wir Nizwa, die Silberhauptstadt des Landes liegt am Fusse des Jebel Akhdar und ist gleichzeitig ein politisches, kulturelles, religiöses und wirtschaftliches Zentrum des Omans. In der Oase, in der heute noch über 25'000 Dattelpalmen stehen, befindet sich das schönste Rundfort aus dem 17. Jahrhundert, welches zu einem Entdeckungsspaziergang einlädt. Nach seiner Restaurierung wurde es dem Publikum geöffnet und bietet eine herrlichen Ausblick auf Nizwas blau-goldene Moscheenkuppel und Palmenhaine. Der restaurierte Souk von Nizwa erstreckt sich zu Füssen des 40 m hohen Kanonenturms und bietet Cafés und schattige Wege.
Die angebotenen Keramikwaren, die handgeschnitzten Dolche und der Silberschmuck sind auf jeden Fall einen Besuch wert. In der Atmosphäre einer omanischen Fussgängerzone lässt sich Authentisches und Originelles entdecken. Die Gerüche, die Farben und die Menschen eines orientalischen Basars lassen sich hier finden.
Anschliesend ging die Fahrt zu der verfallenen Ortschaft Tanuf, welche zum Ende des Jebel-Akhdar-Aufstandes Ziel eines Luftangriffes durch die britische und omanische Armee wurde. Seit 1979 wird in Tanuf das Fanuf-Mineralwasser abgefüllt.Über 600'000 Flaschen verlassen monatlich die Fabrik. Weiter kamen wir in Bahla vorbei, die Stadt ist bis über die Landesgrenzen hinaus als der Ort der schwarzen Magie bekannt, die Menschen in Tier und Tier in Menschen umwandeln kann. (ist uns zum Glück nicht passiert!) Selbst die lange Stadtmauer wurde angeblich durch magische Kräfte erbaut. Die grosse Festung und die Stadtmauer werden zur Zeit durch Mithilfe der UNESCO restauriert.
Auf dem weiteren Weg kamen wir nach Al Hamra, welches am Fusse des Jebel Akhdar, in der grünen Bergen, gelegen ist. Ein Spaziergang durch die wunderschöne Oase mit seinen ausgeprägten Dattelplantagen lohnt sich auf jeden fall. Noch etwas weiter gelangten wir den Hügel hinauf nach Misfah, ein kleines Dorf, wo die Häuser in den Berg hinein gebaut wurden. Einige Kilometer weiter war von ferne die verlassene Siedlung Ghul zu sehen. Aus Lehm und Naturstein erbaut, fallen die Ruinen erst beim zweiten Hinsehen ins Auge. Später ging die Fahrt weiter zum Jebel Shams (Sonnenberg), von dem sich der Blick in den "Grand Canyon" des Oman erschliesst. Schwindelfrei können in das 1000 m tiefer liegende Tal des Wadi Nakhr schauen. Nach diesem spannenden Tag kehrten wir wieder nach Nizwa zurück.

 

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